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Artikel  
Pyrdracons Schlachtentagebuch 06.01.2009
7.01.09 09:22 Uhr Pyrdracon

Wieder einmal war gestern ein Tag, an dem wir mit einer kleinen Gruppe Shaanarid halten konnten. Um einmal die Größenverhältnisse aufzuzeigen, die wir doch so vielen Syrten sonst aufbringen können, war unsere Gruppe wirklich eher in Minimalbesetzung anwesend. Und wieder passte das Zusammenspiel, es wurde auf einige gute Syrten gehört, wenn mal ein Befehl, besser eine Empfehlung ausgesprochen wurde. Aber mal wieder zum Anfang...

 

Eferias wird zurückerobert

 

Erstmal stand an, Eferias zurück zu erobern. Das war wieder in Feindeshand gelangt und das Tor schloss sich auch erst, als wir direkt davor standen. Nur einmal konnte uns Ignis wirklich gefährlich werden und hatte mit einem gezielten Ausfall unsere Verteidigungslinien durchbrochen. Einige Syrten schienen überlebt zu haben, ich jedoch musste mich vom Altar aus auf den erneuten Weg hin zum Schloss machen. Mittlerweile war das Tor gefallen und die letzten Feinde wurden besiegt. Wir hielten das Schloss für eine Weile, nachdem das Tor wieder eingesetzt war und machten uns danach auf den Weg nach Shaanarid, das kurzzeitig sogar in die Hände Alsius' gefallen war. An der Sumpfbrücke allerdings hielten wir länger an, da wir uns in der kleinen Gruppe von nicht einmal zwanzig Syrten nicht in der Lage sahen, die Festung Shaanarid einzunehmen. Nach und nach trudelten noch einige versprengte Kämpfer ein und so ging es dann mit Zugstärke los, die große Burg von Ignis in unsere Hand zu bringen.

 

Auf nach Shaanarid

 

Diesmal hielten sich viele an den vereinbarten Weg und so konnten wir schnell an die Brücke gelangen und die Befestigung innerhalb kürzester Zeit einnehmen. Als das Tor fiel, fanden sich allerdings auch schon erste Feinde an der Brücke ein und es dauerte nicht lange, bis wir wieder unter Dauerbeschuss lagen. Diesmal allerdings hielten wir die Burg, das Tor fiel nicht, obwohl es heftigst unter Beschuss genommen wurde. Die nächsten Minuten und Stunden ging es sehr ähnlich, immer wieder gelang es Ignis, bis vor die Mauern der Burg zu gelangen, doch spätestens dort war Schluss mit dem Angriff. Immer wieder konnten wir deren Kämpfer weit zurückdrängen und nur einmal gelang es ihnen, mich direkt vor unserem Tor zu strecken. Ich wurde jedoch wiederbelebt und konnte meinen Einsatz unter der Flagge Syrtis' fortsetzen.

 

Intermezzo

 

Für den Kampf hatte ich meine Skillung ein wenig verändert und mich in ein paar Fähigkeiten geschult, einige andere vernachlässigte ich diesmal, da ich mich eher einer offensiven Klasse zurechne und somit auf größtmöglichen Schaden ausgerichtet bin. Interessanterweise funktionierte diese Skillung recht gut und ich habe mit den vorhandenen Sprüchen recht viel Schaden unter den Gegnern angerichtet. Zu was eine Veränderung der Welt doch auch nützlich sein kann...

 

Irgendwann jedoch war Ignis es leid, immer und immer wieder die Verteidigungsanlagen der Burg zu stürmen und auch, wenn sie uns einmal von zwei Seiten überraschten, waren wir doch fast immer Herr der Lage. Gefährlich wurde es mehrmals, doch innerhalb der Burg gab es immer noch ein letztes Verteidigungsbollwerk, dass sich viel Mühe gab, verletzte und getötete Syrten zu heilen und wiederzubeleben.

 

Kurzausflug nach Samal

 

Am Ende machten wir noch einen Kurzausflug nach Samal und setzten Ignis damit unter Zugzwang, da eine halbe Stunde später ihre Mauer fallen würde. Damit rechneten wir nicht wirklich, doch war es interessant, da wir das Fort nur einnahmen und sofort wieder zurück nach Shaanarid liefen. Eine sehr geringe Besatzung in Samal schaffte es dennoch, das Fort über einige Minuten zu halten. In Shaanarid jedoch war in dieser kurzen Zeit das Tor gefallen und nur mit vereinten Kräften sowie den rückkehrenden Syrten gelang es uns, Ignis wieder aus der Burg zu vertreiben und zu sichern.

 

Rückkehr und Zusammenfassung

 

Das Ganze zog sich jetzt noch ein paar Minuten fort, jedoch war für mich der Schlatentag zu Ende gegangen und so zog ich mich auf einer geheimen Route zurück zum Altar. Auf dem Weg konnte ich noch drei (!) Schätze heben, die mir insgesamt sagenhafte 200 Goldstücke gaben. Meine Reparaurkosten waren damit natürlich beileibe nicht gedeckt

 

Es hat wieder großen Spaß gemacht, in dieser Gruppe auf Eroberungstour zu gehen. Gerne bin ich wieder dabei, wenn ein wenig Disziplin die Reihen stärkt und ein wenig Mut für den Nevenkitzel sorgt.


 
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