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Artikel  
Kampf um und in Shaanarid
9.07.09 00:28 Uhr Pyrdracon

Am heutigen Abend war der Teufel los. Wir haben mehrfach Forts und Burgen Ignis' angegriffen und uns dabei einmal weniger syrtenmäßig verhalten als sonst. Diszipliniert konnten wir mehrfach Shaanarid und Samal halten und das auch gegen Streitmächte aus beiden anderen Reichen. Ignis wie auch Alsius machten es uns nicht leicht, doch am besten fange ich einfach mal von Vorne an.

 

Geplänkel

 

Zu allererst lief eine kleinere Gruppe von I Maicar Mordo nach Samal, wo schon einige der Syrten das Fort eingenommen hatten. Das Fort selber konnten wir eine Zeit lang halten, Ignis immer mal wieder zurücktreiben, doch schon hier kündigte sich an, was wir über den ganzen Abend immer wieder erleben sollten: Ignis war heute wieder mit einer großen Menge Hexer unterwegs, die in wohldosierten Abständen ihre gefährlichste Waffe auf den Feind losließen: den Terror. In exakt abgesprochenen Wellen wurden ein ums andere Mal die Verteidiger vor dem Tor und auf der Zinne umgeworfen und für kurze Zeit außer Gefecht gesetzt. Manchmal war es Glück, dass ein essenzieller Teil der Syrten überlebte und so den anderen ein Überleben erst ermöglichte. Diese ersten Minuten in Samal zeigten also, was wir noch zu erwarten hatten. Nach einiger Zeit aber mussten wir den Schauplatz in Samal räumen, für eine dauerhafte Verteidigung des Forts hatte es nicht gereicht.

 

Nach einem kurzen Gastspiel in unserem Ziegenstall machte sich der Trupp über den Herbred-Altar erneut auf. Diesmal war unser Ziel erneut Samal, doch es dauerte etwas länger, bis wir dort ankamen. Außerdem mussten wir uns dann vor Samal gegen eine größere Menge Iggis erwehren, die wir noch auf dem Weg mehrfach besiegt hatten. Nach einiger Zeit waren diese allerdings aufgerieben und das Fort war erneut in unserer Hand. Auch jetzt konnten wir das Fort halten, doch erneut war uns dieser Erfolg nicht lange vergönnt. Nach etwa einer viertel Stunde mussten wir wieder die Fahnen einholen.

 

Feldschlacht in Fortnähe

 

Unser dritter Ausflug nach Samal an diesem Abend sah zwar auch eine Eroberung des Forts vor, doch schon vorher wussten wir, dass es diesmal ein harter Kampf werden sollte. Samal war im Besitz von Alsius und es hatten sich in der Zwischenzeit genügend Wüstenkämpfer angesammelt, um das Fort einnehmen zu können. Wir Syrten hielten uns im Kampf ganz gut, schafften durch ein wenig Ordnung immerhin, dass der harte Kern lange überlebte, doch einzelne Kämpfer hielten teilweise nicht so lange durch und starben zu früh, andere dagegen wurden von feindlichen Hexern nach Hause geschickt. Somit schrumpfte unsere Anzahl über die Zeit immer weiter, doch konnten wir immer wieder einigen Feinde ein Grab schaufeln. Taktisch war das der zweitbeste Teil des Abends, da wir auch zeigen konnten, dass Syrtis nicht nur mit Masse sondern auch in der Gruppe ganz ordentliche Ergebnisse erzielen konnte. Irgendwann war nach einem Sturmangriff der Gegner, es ging ganz gut durcheinander, von oben beschoss uns Alsius, von unten stürmte Ignis, aber auch diese Episode des Abends vorüber und wir waren wieder am unserem Hauptaltar in der Prärie gelandet.

 

Eroberung von Shaanarid

 

Jetzt kam der beste Teil des Abends. Unser Angriff auf Shaanarid und dessen Eroberung war die Krönung des Abends, wenngleich es danach noch weiter ging. Shaanarid einzunehmen war für uns ein leichtes gewesen, befanden sich doch keine Gegner dort. Doch danach ging es hoch her. Anfangs konnte Ignis noch keine großen Erfolge erzielen, nur vereinzelt kamen sie mal bis zum Tor der Burg. Wir hielten ganz gut stand, da unsere Zinne auch sehr gut besetzt und mit erstklassigen Kämpfern besetzt war. Die Ritter gaben Schutz, die Beschwörer taten ihr Möglichstes und die Bogenschützen beharkten die herannahenden Gegner aus der Ferne. Jeder tat, was in seiner Macht stand und so hielten wir die Burg über lange Zeit.

 

Doch dann kam, was wir eigentlich hätten wissen müssen: Alsius fühlte sich wieder einmal vernachlässigt und mit einem Mal überrannte unsere vorderen Linien eine große Menge der blauen Kämpfer aus dem hohen Norden. Wir gaben alles, konnten jedoch die Anzahl der Gegner nicht unter die kritische Masse bringen, die für eine Zerstörung unseres Tores notwendig war. Am Ende war das Tor dennoch offen, doch glücklicherweise war die Anzahl der Gegner stark dezimiert, was uns in der Anfangszeit noch recht leichtes Spiel gab. Auch die nur vereinzelt anstürmenden Iggis waren uns eine Hilfe, da wir sie so noch mit recht geringen Verlusten immer wieder ins Fadenkreuz nehmen konnten. Doch langsam sammelten sich die Gegner beider Fraktionen im Fort, stetig wuchs der Widerstand, dem wir uns entgegenstellen mussten, auf eine gefährliche Masse an.

 

Shaanarid hält und fällt

 

Als dann unser großer Wächter in einem Handstreich Alsius' von seinem Platz weggelockt werden konnte und nach heldenhaftem Kampf sein Leben aushauchte, war unsere Fahne Ziel diverser stürmerischer Aktionen unserer Feinde, seien es die aus Ignis oder aus Alsius gewesen. Nur mit viel Mühe konnten wir die Eroberung der Burg über einige Zeit verhindern, da wir ebenfalls die anderen beiden Forts besaßen, die uns einen baldigen Angriff auf die ignesische Reichsmauer ermöglichen könnten. Leider wurde dieser Countdown abgebrochen, da sich Shaanarid kurzzeitig in Händen Alsius' befand. Doch mit vereinten Kräften konnten wir das Fort wieder in unsere Gewalt bringen, die Gegner ein weiteres Mal entscheidend dezimieren, einen neuen starken Wächter bereitstellen und das Tor erneuern, auf dass der Gegner ein weiteres Mal anrennen musste, um uns aus der Burg zu vertreiben.

 

In heldenhaftem Kampf wurde Welle um Welle der anrückenden Gegner abgewehrt, aber auch im inneren der Burg tobte der Kampf, da sich darin immer noch versprengte Einheiten beider Gegner befanden. Dazu kam, dass nach wenigen Minuten das Tor ein weiteres Mal aufgeschlagen wurde und wieder Gegner in größerer Zahl in die Burg stürmten. Immer mehr von diesen sammelten sich im Burgfried und konnten uns so auch auf der Zinne gut zusetzen. Doch wir hielten stand, vermochten immer wieder wichtige Truppenteile außer Gefecht zu setzen und so unser Überleben in Shaanarid zu festigen.

 

Banges Warten

 

Als dann ein weiteres Mal der starke Wächter der Fahne durch den Gegner besiegt wurde, dachten wir schon, dass uns auch diesmal kein Invasionsversuch möglich sein würde. Doch einerseits waren sich Ignis und Alsius in Shaanarid nicht grün und brachten uns so ungewollt die Zeit, die uns noch bis zu dem Invasionsversuch fehlte, andererseits war unserer Störfeuer auf die Fahne auch Gold wert, da auch wir uns so selber Zeit verschaften. Am Ende war es reines Glück, dass die Zeit bis zum möglichen Angriff auf das Tor eher abgelaufen war als die Zeit bis zur Rückeroberung des Forts durch Ignis. Da mittlerweile der größte Teil der Syrten in Shaanarid ihr Leben ausgehaucht hatten, konnten wir so einen Angriff auf das große Tor von Ignis direkt vom Herbred-Altar aus planen.

 

Invasionsversuch

 

Mit einer größeren Gruppe machten wir uns diesmal auf den Weg, um uns die letzten beiden Edelsteine aus dem Reich der Wüste zu holen. Anfangs sah es dann am Tor noch ganz gut aus, doch mit der Zeit lichteten sich die Reihen der Syrten und wir wurden immer weiter zurückgedrängt. Der ganze Vorgang dauerte über mehrere Minuten, wir waren also nicht so schnell besiegt, aber die schiere Anzahl der Torwächter war für uns am Anfang ebenfalls ein großes Problem, da wir uns einerseits mit starken Gegnern und andererseits auch mit Iggis beschäftigen mussten (ohje, dafür werde ich gesteinigt Am besten stecke ich schonmal meinen Kopf in den Sand ). Letztendlich war uns im ersten Ansturm kein Erfolg vergönnt und für mich war der Tag in Regnum auch beendet.

 

Fazit

 

In Shaanarid fand heute auf jeden Fall eine der besten Schlachten meiner Zeit in Regnum statt. So hat der Kampf dort noch nicht hin- und hergewogt, so viele unterschiedliche Emotionen habe ich dort noch nicht erlebt. Insbesondere die tadellose Kampfleistung Syrtis' kann ich dort immer wieder nur hervorheben, wie aber auch das unermüdliche Anrennen Ignis' und die überraschenden und perfekt vorgetragenen Sturmangriffe der Kämpfer aus dem Norden. Danke für diesen wundervollen Abend. Ich hoffe auf viel mehr dieser schönen Tage.


 
Kommentare Seite: 1
#1 am 09.07.2009 um 12:39 Uhr IP gespeichert
Chefarzt
RO - Sadron
Clanrang
Activity Points: 976

Man, was für ein Abend. Ich hatte ganz vergessen, dass wir uns in Samal am selben Abend ebenso taktisch erstklassig verschanzt hatten, wie wir später Samal hielten.

Ein Lob an die ganzen Syrten, die innerhalb und außerhalb Shaanarids ihr bestes gaben und es bis zu letzten Minute aushielten. Aber auch IMM möchte ich an dieser Stelle loben, die spielerisch in Höchstform waren und sich die Finger wund klickten.

Zweifellos war dies eine der besten Schlachten überhaupt, obwohl ich die verlorene Schlacht um Samal auch hoch ansiedeln würde.

Zu guter Letzt natürlich auch ein großes Lob an den Autor dieses Textes der Zeit opferte und in Gedanken kramte, um diese tollen Schlachten festzuhalten.

 

Gerne mehr davon... und natürlich auch von den Schlachten

 

Chefarzt

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